Förderzentrum “Clemens Winkler” Brand-Erbisdorf
Clemens Alexander Winkler (1838 bis 1904)
Clemens Alexander Winkler wurde am 26.12.1838 in Freiberg geboren und verbrachte dort auch seine Kindheit. Nach dem Schulbesuch und einem praktischen Jahr wurde er 1857 zum Wintersemester an der Bergakademie Freiberg immatrikuliert. 1859 beendete Clemens Winkler das Studium und begann seine berufliche Tätigkeit. Im Ergebnis seiner wissenschaftlichen Arbeiten promovierte er 1864 zum Doktor phil. an der Universität Leipzig. Im Jahre 1863 heiratete er Minna Laura Pohl. Der Ehe entstammten sechs Kinder. Als 1873 die Professur für organische Chemie an der Bergakademie Freiberg neu zu besetzen war, fiel die Wahl auf Clemens Winkler. Im September 1885 wurde ihm aus der Grube Himmelsfürst in Brand-Erbisdorf ein silberkiesähnliches Mineral zur genauen Analyse übergeben. So kam es 1886 zur Entdeckung ein neues Minerals. Clemens Winkler nannte es Germanium. In Würdigung dieser Leistung und in Anbetracht dessen, das sich dies in unmittelbarer Nähe der Schule ereignete, erhielt unsere Einrichtung diesen Namen. 1902 nach Eintritt in den Ruhestand siedelte Clemens Winkler nach Dresden über, wo er am 08.10.1904 verstarb. Winkler-Denkmal in FreibergClemens Winkler veröffentlichte etwa 122 wissenschaftliche Arbeiten. Mit seinen analytischen Arbeiten und der hervorragenden Lehrtätigkeit begründete er den Ruf der Bergakademie Freiberg als ausgezeichnete Analytikerschule, dem sie bis heute gerecht geblieben ist.
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