Förderzentrum “Clemens Winkler” Brand-Erbisdorf
Probeweise Unterrichtung
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Die probeweise Unterrichtung an Grund- und Mittelschulen oder Gymnasien hat zum Ziel, Schüler unseres Förderzentrums wieder an den allgemein bildenden Schulen zu integrieren. In der Schulordnung für Förderschulen wird die Schule für Erziehungshilfe als eine Durchgangsschule und zusätzlich als eine Schule, die nur in Ausnahmefällen weiter als bis Klasse 6 unterrichtet, beschrieben. Dies bedeutet, dass man hier nur für einen Übergangszeitraum zur Schule geht. Eigentlich nur so lange, bis der Schüler oder die Schülerin gelernt haben, mit ihren Besonderheiten umzugehen und sich wieder in die allgemeinbildende Grund- und Mittelschule oder das Gymnasium einordnen können.  In insgesamt 12 Wochen können unsere Schüler unter "geschützten Bedingungen" beweisen, ob sie wieder den Anforderungen dieser Schule gewachsen sind. Am Anfang ist dies ein großer Umstellungsprozess, das ist uns allen klar. Nicht nur, dass man plötzlich bis zu 27, statt der gewohnten 10, Klassenkameraden hat. Man muss sich auf neue Lehrer einstellen, die Anforderungen sind größer - auch wenn an unserem Förderzentrum der Lehrplan der Grund- und Mittelschulen gilt. Hat man hier eine Frage, so kann diese viel schneller beantwortet werden. Hausaufgaben sind zu erledigen und man muss als Schüler wieder viel mehr Selbstständigkeit entwickeln und große Eigenverantwortung für das eigene Lernen übernehmen. Aus diesem Grund empfehlen wir häufig eine freiwillige Wiederholung der aktuellen Klassenstufe. Auch für die Eltern bedeutet die probeweise Unterrichtung eine Umstellung. Es gilt neue Schulwege zu bedenken, Unterrichtsmaterialien gleichen sich leider oft nicht, neue müssen beschafft werden. Oft brauchen die Kinder aber auch jemanden, der einfach mal zuhören und dem man von den ersten Begegnungen an der neuen Schule erzählen kann. Am Ende der probeweisen Unterrichtung findet ein gemeinsames Abschlussgespräch zwischen Förderzentrum, aufnehmender Schule und Eltern statt, in dem die Ergebnisse der vergangenen Wochen besprochen werden. Als Ergebnisse sind die folgenden drei möglich: - Erfolgreiche probeweise Unterrichtung und Aberkennung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Förderschwerpunkt emotional- soziale Entwicklung. Die Schülerin oder der Schüler werden also in der Grund- oder Mittelschule oder an dem Gymnasium aufgenommen. - Erfolgreiche probeweise Unterrichtung mit weiterer Integration, da der sonderpädagogische Förderbedarf im Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung noch nicht aufgehoben werden kann. Eine integrative Unterrichtung, d.h. zusätzliche Hilfen und Unterstützung durch das Förderzentrum und die aufnehmend Schule, kann jedoch eine erfolgreiche Beschulung an der aufnehmenden Schule ermöglichen. - Rückführung an das Förderzentrum, da die probeweise Unterrichtung nicht erfolgreich war.  In jedem Fall wird ein Förderpädagogisches Gutachten erstellt, dem dann ein Schulfeststellungsbescheid folgt. Wenn Sie weiterführende Fragen zur probeweisen Unterrichtung haben, so kontaktieren Sie uns bitte.
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