Förderzentrum “Clemens Winkler” Brand-Erbisdorf
Lesung: Das andere Leben
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Berichte Clemens Winkler Berichte Sonderpäd. Förderung Berichte Schule Berichte Statistisches Berichte Beratungsstelle Berichte Neues Berichte Ganztagsangebot Berichte Praktika „Was geht mich die Geschichte an?“  GTA-Gruppe on tour  Am 05.12. waren die Schüler der Geschichts-AG Gast an der Georg-Götz-Schule, Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören in Chemnitz. Wir durften an einer Lesung mit dem Schauspieler Thomas Darchinger, begleitet auf dem Vibraphon von Jazzmusiker Wolfgang Lackerschmid, teilnehmen. „Das andere Leben“, aufgeschrieben, weil selbst erlebt, von Solly Ganor ist eine Veranstaltung im Rahmen einer Demokratiekampagne an deutschen Schulen.  Der jüdische Junge Solly ist 13 Jahre alt, als 1941 für ihn in Kaunas/Litauen, der Krieg beginnt. Er wird mit seiner Familie in ein Ghetto getrieben und muss zusehen, wie viele Mitglieder der eigenen Familie zur Vernichtung selektiert oder sofort ermordet werden. Der Junge lernt zu überleben und kommt nach der Auflösung des Lagers im Sommer 1944 zuerst ins Lager Stutthof bei Danzig und von dort ins Außenlager des KZs Dachau. Hier erfährt er am eigenen Leibe, was Vernichtung durch Arbeit bedeutet. Auf einem der berüchtigten Todesmärsche wird er von den Amerikanern befreit. 50 Jahre lang konnte Solly Ganor über diese Erfahrungen weder sprechen, noch schreiben. Umso wichtiger, dass er es 1997 getan hat.   Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Darchinger sitzt an einem kleinen Tisch. Ein Scheinwerfer, der ihn anstrahlt. Sonst nichts. Dann liest er. Das sind 90 Minuten fesselnde Sprachgewalt…“ …und dem folgen Nachdenklichkeit, Fassungslosigkeit, Entsetzen, Stille der Zuschauer. Man muss diese Lesung erst verarbeiten, dann begreift man (wieder einmal), dass wir alle uns einsetzen müssen für Demokratie, Menschlichkeit, Miteinander. Dass wir in Diskussion bleiben müssen, im Einander-Zuhören, Miteinander-Reden. Und dass es keine einfachen Antworten gibt…von Niemandem. Berichte Links Berichte Interner Bereich